Mittwoch, 23. Dezember 2015

Allen Freunden dieses Kunstprojektes ...


... wünsche ich, und da werde ich mich im Namen aller Künstler bewegen,

Ein gesegnetes Weihnachtsfest
und einen
Guten Rutsch ins Jahr 2016

Ich freue mich, im nächsten Jahr die erste Ausstellung des Kunstprojektes in der Realität begleiten zu dürfen.


Dezember 2015

Montag, 14. Dezember 2015

Ein neuer Header

Ja, wir gönnen uns den nächsten Bild-Kopf.
Für den nächsten Monat begleitet uns das Werk "Mobility" von ZOPFMAID (Petra Huber).

Ach ja, nochmals sei in Erinnerung gerufen:
Wer noch ein ganz besonderes Geschenk für das Weihnachtsfest sucht, der kann sich für den zu Beschenkenden ruhig in eines  der Kunstwerke aus unserer Kollektion verlieben. Noch können wir das Geschenk pünktlich zum Fest anliefern lassen.
Kunst ist immer ein wunderschönes und sehr persönliches Geschenk.


Dezember 2015
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Montag, 30. November 2015

Ab 6. März 2015

sind die Kunstwerke in unserer ersten Ausstellung real zu sehen.
WO???

Man wähnt sich fast schon am verträumten Ende der Welt ....


... ist aber nur am Rande der Gemeinde Tegelen / NL. Auf der anderen Seite des Reichsweges, der das Klosterdorf Steyl a.d. Maas abtrennt.
Wenn man die Hauptstraße verlässt und einem schmalen Pfad folgt ...


... dann begrüssen einen zuerst Gedichte am Straßenrand ...


... und wenige Meter später die Einfahrt zur "Galerie De Zeemeermin"


Willkommen an diesem Kunst-Ort, ein ehemaliger Bauernhof, der mit viel Liebe zu einer Galerie umgebaut wurde.


Mit lauschigen Plätzen, an denen sich im kommenden Frühling Künstler und Besucher austauschen können.


Angesichts der kühlen Temperaturen folge ich heute lieber dem Schild in die Galerie ...


... nehme Platz zu meinem Gedankenaustausch mit dem Galeristen Theo Doesburg.

Alles Weitere demnächst an dieser Stelle.


November 2015
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Freitag, 27. November 2015

Noch liegt er verborgen

... der erste Ausstellungsort.


Aber in den nächsten Tagen werde ich Euch die Galerie vorstellen, in der die "bra-participation" im nächsten März zu Gast sein wird.


November 2015
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Montag, 23. November 2015

Wundervolle Aussichten

auf unsere erste Ausstellung des Kunstprojektes.


Wir sind in der Endphase der Gespräche. Aber die große Linie steht.


November 2015
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Montag, 16. November 2015

Jedes einzelne Kunstwerk ...

... wir ab sofort für einige Zeit unseren Kopf ziehren.

Dies wird in einer losen Abfolge geschehen und immer gibt die / der KünstlerIn für den Anschnitt, der gezeigt wird, seine Zustimmung.
Unser erster Künstler ist EINHARD ZANG mit seiner Arbeit.

Immer NEU, immer AKTUELL, immer mit neuer PERSPEKTIVE
Dieses Kunstprojekt lebt!


Und noch etwas:
Wer sich von unseren Besuchern in eines der Kunstwerke verliebt und das unter den Weihnachtsbaum legen möchte, der spreche mich bitte an.
Kunst ist immer ein wundervolles, sehr persönliches Geschenk.


November 2015
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Mittwoch, 11. November 2015

Unterwegs

 zu Gesprächen mit Galerien und Museen.



November 2015
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Montag, 28. September 2015

Die 2. Runde startet

Ab heute und in den nächsten Wochen werden:

auf TWITTER
https://twitter.com/pahnkefelder
bei FACEBOOK
https://www.facebook.com/Ursula-Pahnke-Felder-Künstlerin-216378135047520

in einer 2. Runde alle teilnehmenden Kunstwerke und weitere wissenswerte Details zu den KünstlerInnen gepostet.

Auch hier in diesem Blog werden nun, nachdem die Sommerpause beendet ist, wieder regelmäßig Neuigkeiten rund ums Kunstprojekt zu lesen sein.

Also immer wieder reinschauen. Es lohnt sich!


September 2015
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Dienstag, 18. August 2015

001 - 065

Alle 65 Kunstwerke
von 55 Künstlern
aus 6 Nationen
die sich am Kunstwerk beteiligen sind eingebunden.

Die virtuelle Ausstellung ist vollständig.

Nun werden wir reale Ausstellungen gestalten.
Und hier, in diesem Blog kann man weiterhin allen Ereignissen folgen.


August 2015
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Freitag, 14. August 2015

065 Irene Anton

www.irene-anton.de

geboren in Darmstadt / D
Studium Akademie voor beeldende kunsten, AKI, Enschede / NL
Studium Basis Industrie-Design, Bergische Universität, Wuppertal / D
Studium Kunst, Hochschule der Bildenden Künste, HdK, Berlin / D
Studium Medien- und Ausstellungswesen, Kunst im öffentlichen Raum, Universität der Künste, UdK, Berlin / D
Staatsexamen: "Master of art in context"
lebt in Berlin / D
arbeitet auf der ganzen Welt als "artist in residence"

Seit 1988 sehr rege nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

Werke befinden sich in nationalen und internationalen Sammlungen

Auftragsarbeiten u. A.:
Deutsches Technikmuseum, Berlin / D
Pohoda Music Festival, Trencin / SLO

Sehr erfolgreiche Teilnahme (Auszeichnungen) an zahlreichen internationalen Wettbewerben

Vielfach national und international mit Stipendien und Förderungen ausgezeichnet

Mitglied:
BBK Berlin / D
BVBK, Brandenburg / D

Irene Anton sieht Kunst als Berufung, die man sich durch Präsenz in aller Welt jeden Tag neu verdienen muss. Aus der Textilkunst kommend und mehrere Jahre intensiv in allen Sparten der Textilkunst erfolgreich arbeitend, untersuchte sie dabei gezielt die Wechselwirkungen von Handwerk und Kunst, um als Resultat zur "Installation mit Textil" zu gelangen.
Heute steht der Name Irene Anton für eine Kunst, die mit textilen Elementen Räume erschafft und das flexible Material neu erleb- und erfahrbar macht.
Irene Anton reflektiert, verändert und erschafft so neue KUNST-Strukturen. Findet so auch wieder die Stärke im Ausdruck einer Mini-Textil-ART zurück. Ihr dabei auf den Punkt gebrachter politischer Humor, sanft und weich im Material, trifft immer ins Schwarze und entblößt die Schwächen unserer "globalen" neuen Welt.


"Geldwäsche II"
2015    46 x 26 x 6 cm


Irene Anton erläutert ihre Arbeit zum Kunstprojekt wie folgt:
Ein Wäschestück mit Geldreserve (geschredderte D-Mark) in kleinen Einschüssen - eben Geldwäsche! Der übrige Sinn ergibt sich durch Design + Farbgebung
garantiert 100% transparent!  ;-)


August 2015
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Mittwoch, 12. August 2015

064 Joze Subic

www.facebook.com/josubic

geboren in Maribor / SLO
Studium Kunst an der Akademie der Bildenden Künste, Ljubljana / SLO
Staatsexamen: Diplom
Studium Malerei an der Akademie der Bildenden Künste, Ljubljana / SLO
Abschluss: Meisterbrief
lebt in Maribor / SLO
arbeitet als freiberuflicher Künstler mit eigenen Atelier in Maribor / SLO

Seit 1983 sehr rege nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

Werke in privaten und öffentlichen nationalen und internationalen Sammlungen

Joze Subic arbeitet in den Kunstbereichen Malerei, Objekte, Skulpturen, Keramik und Zeichnungen. Alle Bereiche sind ihm wichtig, werden von ihm parallel oder gemixt benutzt, um seine Aussage in der Kunst zu manifestieren. Joze Subic wird verstanden und seine Arbeiten international hoch geschätzt. Seine Teilnahmeliste an internationalen Großveranstaltungen ist beeindruckend. Beeindruckend wie sein umfangreiches Oeuvre, das er seit den 70ern unermüdlich schuf.
Wie nun kann man einem Künstler wie Joze Subic in wenigen Worten, einigen Zeilen gerecht werden? Die Antwort muss lauten: Gar nicht!
Joze Subic hat sich der Kunst und den Kunstwissenschaften verschrieben und so lebt er schaffend von Werk zu Werk mit humorvollem Blick auf und für seine Umwelt. Gestaltet Werke, die anschließend wie selbstverständlich ihren Weg in Ausstellungen auf der ganzenWelt und in zahlreiche Kunst-Dokumentationen finden.


"Aus der Schrank von Pilots Ehefrau"
2015    42 x 29 x 5 cm


Diese Arbeit gehört in eine Serie von kleinen keramischen Kunstobjekten, die Joze Subic in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium im Juni 2015 innerhalb einer "Art-Moden-Show" in der "EventFabrik" Ljubljana / SLO zeigte.
Von dieser Show wurde ein Video hergestellt, das auf "YouTube" zu sehen ist:
https://www.youtube.com/watch?v=T-EBxe88K_s


August 2015
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Montag, 10. August 2015

063 Petra Engelhardt / Pyro

www.kunstpalette.de

geboren in Karlsruhe / D
1975 - 1977 Tätigkeit als Kostümbildnerin und Maskenbildnerin bei zahlreichen Bühnenprojekten
1977 - 1984 freie Tätigkeit in der Modebranche
1984 - 2001 Ausstellungsorganisation Malkasten, Düsseldorf / D
Studienreisen durch Europa
Seit 2001 Wiederaufnahme der hauptberuflichen künstlerischen Tätigkeit
Weiterbildung:
Studium Gestaltende Kunst und Kunstpraxis, Hochschule Bremen / D
Studium Gestaltende Kunst, Hochschule für Künste, Bremen / D
Studium Gesundheitswesen, Universität Bremen / D
Studium Digitale Medien, Hochschule Bremen / D
2006 Gründung der AWO Art-Kunstgruppe, Bremen / D
2008 Ateliergemeinschaft "Kunstpalette" c/o "Galerie des Westens, Bremen / D
lebt und arbeitet im eigenen Atelier in Bremen / D

seit 2007 zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen

Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen, u.a. Bundeskanzleramt, Berlin / D

Petra Engelhardt / Pyro ist Kunst.
Seit 1975, als Petra Engelhardt / Pyro sich ihre ersten Sporen in der Kunstwelt beim "Multimedia Theater Eys & Ears" als Masken- und Kostümbildnerin verdiente und durch Europa tourte, anschließend bei "Ton Steine Scherben" und weiteren für die Zeit wichtigen und prägenden Musik- und Performance-Gruppen, sich verdient machte oder später dann die künstlerische Gestaltung und Regie bei Corney Littmann am heutigen Schmidts-Tivoli Theater in Hamburg / D übernahm, lebt sie Kunst wie andere Leute atmen oder essen.
Petra Egelhardt / Pyro lässt sich nicht einsortieren. Sie ist Malerin, Kostümbildnerin, Regisseurin, Installationskünstlerin und vortreffliche Organisatorin. Petra Engelhardt / Pyro schwebt durch die Disziplinen der Kunst und erfährt immer da Muße, Inspiration und Erkennung, wohin sie das Kunstleben führt. Wobei sie sich nicht treiben lässt, sondern aktiv und diszipliniert die zu ihr, ihrem Talent und ihren Kunst-Bedürfnissen passenden Jetzt-Situationen aufsucht und auslebt.
Sie setzt das Erlebte in Szene und niemals ist man sicher, erleben wir das hier nur als Bild oder ist das Gezeigte die Vorlage für ihr nächstes Theaterprojekt, ihre nächste Installation?
Petra Engelhardt / Pyro ist Kunst!


"BHaglich (?)"  
2015      60 x 60 x 26 cm


Petra Engelhardt / Pyro erläutert ihre Arbeit:
Ein BH wurde zerlegt und in Kontext gesetzt:
"BHaglich (?)"    -    Dorflandschaft mit Brunnen
Ein Dorf mit Brunnen


August 2015
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Freitag, 7. August 2015

062 Petra Huber / Zopfmaid

www.zopfmaid.de

Die persönlichen Künstlerdaten von Petra Huber / Zopfmaid sind bereits unter der Nr. 059 am 3. August 2015 eingebunden worden.

In ihrer zweiten Arbeit zum Kunstprojekt öffnet Zopfmaid für uns den Blick auf das Wesentliche, den Ort, an den wir uns zurückziehen können und beschützt sind. Der Ort, der für viele von uns auch die Heimat ist und eigentlich nur unsere Herkunft mit einem anderen Wort ausdrückt.
Oder gibt es gar keinen Ort, der Heimat / Herkunft ist?
Ist es nur dieses Ur-Gefühl? Wird es durch einige Erinnerungswerte, wie Geruch, Bilder, Tapeten zu einem Ort verschmolzen?
Zopfmaid wagt sich mutig an dieses Rätsel und baut ganz einfach aus ihren Erinnerungen das Nest, also doch einen Ort, der uns Sicherheit gibt. Einen Ort, der Leben möglich macht, mich ernährt.


"secure"
2015        18 x 22 x 14 cm


Fortsetzung des Erläuterungstextes von Zopfmaid von Nr. 059:
... die Arbeit mit dem Nest "secure". Wie interessant, dass sich hier die zwei Prinzipien "Freiheit" und "Sicherheit" vereinen, die sich in anderen Zusammenhängen oft ausschließen.


August 2015
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Donnerstag, 6. August 2015

061 Alexandra Surugiu

http://entrancestaff.wordpress.com
www.entrancestaff.com

geboren in Österreich
Studium Französisch, Italienisch, Rumänisch - Romanistik, Universität Wien / A
Abschluss als Dipl. Mag. phil.
Studium Modedesign, Kunstuniversität Linz in Kooperation mit Modeschule Herzendorf / A
Abschluss als Bachelor of Arts Fashion Design
Studium Kunst und Kommunikation Universität Wien / A
Studium freie, angewandte und experimentelle künstlerische Gestaltung (Textil), Universität Wien / A
lebt und arbeitet in Wien / A

Seit 2008 rege nationale und internationale Show- und Ausstellungstätigkeit

Auszeichnungen:
2009 Director's Award für die beste Jahresleistung, Gerda-Buxbaum-Stiftung, Wien / A
2009 Triumph Inspirations Award, nationale Teilnehmerin Österreich, Wien / A
2011 Nominierung Apolda European Award, Apolda / D

Alexandra Surugiu beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit den Überschneidungen von Mode und Kunst, bezogen auf die aktuelle Gesellschaft. Sie stellt sich dem Zeitgeist, hinterfragt und analysiert. Alexandra Surugiu verwendet dabei einen Mix aus den unterschiedlichsten Techniken und Materialien. Sie bedient sich völlig ungeniert und entgegen der gängigen Kunsthistorie bei den verschiedensten Medien: Malerei, Zeichnungen, Textilcollagen, Stoffbilder, Wandbilder, Mode, Illustrationen. Mutig denkt Alexandra Suguriu quer, oft gegen unsere Sehgewohnheiten und erschafft so ihr eigenes Universum, das sie unverwechselbar in ihrer Aussage macht.


"In Begriff ineinander zu greifen"
2015     36 x 12 x 5 cm


Alexandra Surugiu erläutert uns ihre Arbeit wie folgt:
Das Objekt ist inspiriert von der Idee der schützenden Haltung der Hände um die Brust. Die stützende Form des Büstenhalters ist erhalten geblieben. Dieser besteht aus zwei ineinander verschränkten Händen, eine weibliche, mit roten Fingernägeln und eine männliche Hand. Eine Umarmung wird spielerisch angedeutet. Es ist ein Objekt entstanden, das man panzerartig am Körper anbringen kann.


August 2015
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Dienstag, 4. August 2015

060 Ute Lübbe

www.uteluebbe.de

geboren in Itzehoe / D
Studium der Human-Medizin / D
Staatsexamen
Tätigkeit als Fachärztin für Psychiatrie / D
Studium Grafik und Malerei, Philipps Universität, Marburg / D
Studium Kunstgeschichte, Philipps Universität, Marburg / D
diverse Weiterbildungen im künstlerischen Bereich / D und A
lebt in Marburg / D
Seit 2001 freiberufliche Tätigkeit als Künstlerin
Seit 2005 eigenes Atelier in Marburg / D
Seit 2013 zweites eigenes Atelier in Lübeck / D

Seit 2002 rege nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

Mitgleid:
BBK / D

Die Kunstwelt, in der sich Ute Lübbe bewegt, ist sehr komplex. Es ist ein eigener Kosmos, der sich ihr während ihrer Tätigkeit als Psychiaterin auftat und den sie in ihren Zeichnungen und Miniatur-Skulpturen nun mit ihren eigenen Regeln benutzt und aus dem sie ihre "Wesen" ableitet.
Ute Lübbe zeichnet mit feinem Strich und zarter Farbe und beschäftigt sich mit der Tierwelt, um sie sogleich zu hinterfragen. Sie analysiert und stellt dabei das, was wir sehen, in freier Interpretation auf den Kopf. Die so gewonnenen Erfahrungswerte verarbeitet Ute Lübbe parallel in Miniaturen weiter. Neue Wesen, in fleißiger Handarbeit gehäckelt oder aus alltäglichen Dingen zusammengesetzt, entstehen so, werden zu Fabelwesen. Oder sind es Urzeit-Tierchen?
Der Besucher einer Ausstellungen von Ute Lübbe ist erstaunt, fasziniert und eventuell auch erschrocken. Nein, schöne Bilder, gefällige Teile für die Wand hinter dem Sofa, das wird man bei Ute Lübbe nicht finden. Wohl aber Arbeiten, die ernsthaft sind und lange in einem nachhallen.


"Ohne Titel"
2015       21 x 15 x 8 cm


Ute Lübbe lässt uns mit ihren Worten an der Arbeit teilhaben:
Ich habe mich in diesem Jahr mit Quallen beschäftigt und einen großen Schwarm aus Plastikquallen gefertigt. Diese Idee habe ich für "bra-participation" aufgenommen und aus einem BH eine Qualle gebaut.


August 2015
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Montag, 3. August 2015

059 Petra Huber / Zopfmaid

www.zopfmaid.de

geboren in Villingen-Schwenningen / D
Ausbildung Mediengestalterin, Digital- und Printmedien
Abschluss Mediendesign
bis 2009 Mitarbeit in der Werbung, Print und Architektur
seit 2010 freischaffende Künstlerin
lebt und arbeitet im eigenen Atelier in Pforzheim / D

Seit 2009 regelmäßige nationale und internationale Ausstellungen

Mitglied:
GEDOK, Karlsruhe / D
Kulturrat, Sektion Bildende Kunst, Pforzheim / D

Ihre Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen nationalen Sammlungen

Petra Huber, die auch unter dem Label "Zopfmaid" in der Öffentlichkeit agiert, liebt die klare Formensprache. Ihre Farben sind, obwohl zart und sanft, dennoch in der Aussage sehr kräftig. Die Motive, die Zopfmaid in ihren Arbeiten verwendet, scheinen direkt aus einer japanischen Werbung zu stammen. Eine Art Mangas, frontale Gesichter, große Augen. Bei näherer Betrachtung dann aber doch irgendwie anders, irgendwie erdverbundener, irgendwie "schwäbisch". Zopfmaid nimmt in ihren Arbeiten unbewusst immer ihre Herkunft mit auf in die Gestaltung ihrer Werke. So wundert es auch nicht, dass sich zahlreiche, heimatliche Tiere auf und in den Werken tummeln und der Bildhintergrund eine akribische Abbildung der Tapeten aus einer frühen Kindheit sind. Genau in diesem Augenblick der Betrachtung erschließt sich der Humor, mit der Zopfmaid unsere Welt erfährt.
Ihre "großen, verwunderten" Augen und ihre "kindliche" Seele, die festverwurzelt in ihrer Herkunft ankern, spüren feinsinnig die Absurdität einer werbe- und bildüberladenen Realität auf.


"Mobility"
2015     49 x 24 x 16 cm


Zopfmaid erläutert ihre Arbeit wie folgt:
Für mich bedeutet dieses Kleidungsstück die Freude an ermöglichter Bewegung einerseits, aber auch Schutz, Sicherheit - sogar Geborgenheit andererseits. Ich nenne daher die Arbeit mit den vielen sportiven Damen "Mobility", ...

Fortsetzung erscheint unter der Nummer 062, bei Petra Hubers / Zopfmaids zweitem Beitrag.


August 2015
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Freitag, 31. Juli 2015

058 Roswitha Geyer

geboren in Berlin / D
Studium der Architektur, Bauhaus (Universität), Weimar / D
Studium der Architektur, Technische Universität, Darmstadt / D
Staatsexamen als Diplom Ingenieur
Berufstätigkeit als Architektin, Aachen und Ulm / D
Kunsterzieherin am Illertal Gymnasium, Vöhringen / D
Seit 2002 freischaffende Künstlerin
lebt und arbeitet im eigenen Atelier in Senden / D

Seit 2002 rege nationale Ausstellungstätigkeit

Roswitha Geyer ist geprägt durch die alten Werte des Bauhaus, an der sie ein Architekturstudium, noch zu DDR-Zeiten, ablegte. Hier lag das Augenmerk auf der Vermittlung von Fähigkeiten und Kenntnissen im künstlerischen, kunsthandwerklichen und musischen Bereich. Wobei diese Kenntnisse sich an den Regeln des Staatswesens der DDR ausrichteten und zum Zweck und Ziel hatten, den aktuell bautechnologischen Aufgaben des Aufbaus zu dienen. Später erfolgte dann eine Fortsetzung des Studiums in der BRD, mit anderen Schwerpunkten.
Roswitha Geyers Hinwendung in den letzten Jahren zur "freien Kunst" und ihre Entscheidung, nun als "Freischaffende Künstlerin" zu wirken, liegt also in den Ansätzen, die das Bauhaus vermittelte. Roswitha Geyer benutzt ihre Fähigkeiten und Kenntnisse im künstlerischen Bereich so wie sie es in den ersten Schritten ihrer Ausbildung lernte. Roswitha Geyer ist erfolgreich zurück bei ihren Wurzeln.


"Ohne Titel"
2015    50 x 14 x 18 cm


Roswitha Geyer teilt mit uns Ihre Gedanken zu ihrer Arbeit:

Ist dieser rostige BH ein Fundstück aus alter Zeit?
Oder fühlen wir uns auch heute
mutig, klar, spitz, voller blauer Träume
oder
schlapp, leer, verletzt, traurig,
oder
beides zugleich?

Das Material "Rost" verwende ich als Zeichen der Vergänglichkeit.


Juli 2015
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Mittwoch, 29. Juli 2015

057 Birgit Feike

www.birgit-feike.de

geboren in Bottrop / D
Goldschmiedelehre mit Gesellenabschluss, Bottrop / D
Weiterbildung Multimedia, Haus Busch, Hagen / D
Studium Kunst an der Ruhrakademie, Schwerte / D
lebt und arbeitet im eigenen Atelier in Schwerte / D

Seit 2010 regelmäßige nationale Ausstellungstätigkeit

Birgit Feike steht noch ganz am Anfang ihrer Tätigkeit in der freien Kunst und einer Karriere als Künstlerin. Ihre Arbeiten und Gehversuche fußen auf ihrer Erfahrung, die sie als Goldschmiedin mitbringt. Hier lernte Birgit Feike den Umgang mit edlen Materialien, die sorgfältige Planung und Ausarbeitung dieser Pläne, um zu einem guten Endergebnis zu gelangen. Mit dieser Erfahrung wagt sich Birgit Feike nun in der freien Kunst an neue Materialen und überraschende, nicht alltägliche Formen.


"Der BH"
2015      56 x 30 x 18 cm


Birgit Feike erläutert ihre Arbeit wie folgt:
"Der BH"
Er kleidet, schützt, zeigt, kontrolliert, emanzipiert, verführt, grenzt ab, grenzt ein ....


Juli 2015
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Montag, 27. Juli 2015

056 Ute Faber

www.utefaber.de

die persönlichen Künstlerdaten von Ute Faber sind unter der Nummer 052 vom 20. Juli 2015 eingebunden worden.

Auch in ihrer zweiten Arbeit wählt Ute Faber die Kunstsparte des Objekts um ihre Botschaft zu vermitteln.
In diesem Werk stellt Ute Faber sich der Schattenseite, die jeder Mensch in sich trägt und die in Albträumen an die Oberfläche bricht, um in einem heilsamen, tiefen Schlaft durch unsere Träume verarbeitet und unschädlich gemacht werden.

"Nightmare"
2015     26 x 30 x 10 cm


Wobei Ute Faber sehr genau weiß, dass für einige Frauen auf dieser Welt unsere schlimmsten Albträume tägliche Realität sind.


Juli 2015
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Freitag, 24. Juli 2015

055 Ele Runge

www.ele-runge.de

geboren in Deutschland
Studium Kunst und Gestaltung, Fachhochschule Hamburg / D
Studium Werbung - Grafik - Druck, HAW Hamburg / D
Abschluss Diplom Grafik-Design
Bis 1985 Freelancer für Werbeagenturen und Zeitungen
Seit 1995 freiberufliche Künstlerin
Seit 1997 Dozentin für Malerei
lebt und arbeitet im eigenen Atelier in Hamburg / D

Seit 1999 sehr rege nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

Auszeichnungen:
Kunstpreis der Karl-Simrock-Forschung, Bad Honnef und Bonn / D; 2002 / 2003 Wanderausstellung
Kunstpreis VATER-Stiftung, Kiel / D; 2013 Finalausstellung Atelierhaus Anscherpark, Kiel / D

Veröffentlichungen:
1985 "Schwanenfedern" Anthologie (Lyrik), Bad Oldeslohe / D
2006 "The swimming pool", Ersatz-Magazine, London /GB
2013 "Was macht der Clown auf dem Himalaya",

Ele Runge ist in der Grafik zuhause und lotet diese Stilrichtung der Kunst in immer neuen Arbeiten aus. Sie setzt mit feinen Federstrichen eine Welt auf das Papier, in die man glaubt eintauchen zu können. Fast schon fotorealistisch muten besonders die Grafiken auf Scratchtafeln an. Mit der gleichen "Strichführung" erobert Ele Runge auch andere Malmittel und Techniken und setzt Kohle oder Gouache Strich für Strich auf das weiße Papier. Mit der feinfühligen Art weiß sie auch ihre Fotoarbeiten zu gestalten um zarte Fotocollagen zu entfaltet.
Seit kurzem verlässt Ele Runge die Zweidimensionalität des Papiers und wendet sich mit kleinen Objekten dem Raum zu. Sie verlässt sich dabei auf die sensible Struktur ihrer Grafik und erstellt aus feinen Metallgittern neuen "Räume".


From the inside to the outside" Nr. 1 - 3
2015      Nr 1


2015     Nr 2


2015    Nr. 3

Ele Runge erläutert ihre Arbeit wie folgt:
Es handelt sich um eine kleine Serie zusammengehöriger Fotos (3 Stück) mit dem Titel "from the inside to the outside" oder "von innen nach außen". Der Blick ist also aus dem Inneren des Frauenkörpers nach Außen gerichtet.


Juli 2015
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Donnerstag, 23. Juli 2015

054 Hedwigmaria Stevens

www.hedwigmaria-stevens.de

geboren in Bonn / D
nach einer medizinischen Ausbildung Hinwendung zur Malerei
Studium der Kunst- und Fotopädagogik, Fachhochschule Köln / D
Studium der Medienpädagogik, Fachhochschule Köln / D
Fachhochschulabschluss mit Diplom
lebt und arbeitet in Willich / D

Kunst-Werkerfahrung in Ateliers und freien Kunstschulen

Nationale Ausstellungstätigkeit seit 2010

Hedwigmaria Stevens folgte in ihrem ersten Leben der Vernunft und fühlte, dass es mehr gab, als den geraden Pfad eines geordneten Berufsalltag von 8:00 - 17:00 Uhr und tariflich festgelegten Ferientagen. Hedwigmaria Stevens hörte diesem Rufen in ihrem Inneren zu und wählte einen sehr mutigen Weg. Sie folgte in ihrem zweiten Leben der Unvernunft eines Künstlerdaseins und wurde belohnt.
Das, was sie gefunden hat, beschreibt Hedwigmaria Stevens wie folgt:
"Etwas von allem wurde mir mit in die Wiege gegeben, den Rest wollte ich selbst finden." ...
und schließt mit den Worten über ihr neues Leben in und mit der Kunst:
... " Deshalb liebe ich die Freiheit zu malen oder die freie Malerei."


"Karnevals-BH-mit Domspitzen"
2015     61 x 50 x 14 cm


Hedwigmaria Stevens steht, nach einem erfolgreichen Berufsleben, noch ganz am Anfang ihres neuen Kunstlebens. Die ersten Schritte sind gesetzt, die ersten Ausstellungen er-lebt. Die Kunst-Bühne ist betreten.
Nun will dieses weite Land erobert werden. Hedwigmaria Stevens bringt für diesen Weg etwas entscheidendes mit: Den Mut, eigene Weg zu gehen und das was sie ist, auch anzunehmen. Ihr Beitrag zum Kunstprojekt "bra-participation" ist die Wahrnehmung ihrer Wurzeln und eine Einladung, ihr in den Ausschnitt zu schauen, um ganz tief in ihr Herz zu blicken.


Juli 2015
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Dienstag, 21. Juli 2015

053 Ingeborg Pock

http://www.gruppe77.at/kunstlerinnen/ingeborg-pock/

geboren in Mödling / A
Studium der Malerei, Akademie der Bildenden Künste in Wien / A
Studium Lehramt Kunsterziehung und Textil, Universität Wien / A
Abschluss als Magister
bis 2012 Dozent / Professorin an der KPH, Graz / A
lebt und arbeitet im eigenen Atelier in Stainz / A

Seit 1977 sehr rege nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

Seit 1977 Mitglied der "Gruppe 77", Graz / A

Ingeborg Pock lebt Kunst.
Kunst ist ihr Alltag, mit der sie aufsteht und zu Bett geht. Kunst bestimmt ihren Tagesablauf und den Rhythmus ihres gesamten Lebens. Blätter, die vom Baum geweht wurden, Steine, die sie auf einem Spaziergang einsammelte, bunte Tücher auf dem Flohmarkt, all das inspiriert sie, reizt sie, den Stift in die Hand zu nehmen und ihr sie ständig begleitendes Skizzenbuch zu füllen.
Ingeborg Pock bewegt sich selbstbewusst und intensiv auf dem Schnittpunkt zwischen Malerei und Textilkunst. "Zwischen der echten Kunst und dem Textilien (der Frauenkunst, die so viele starke Männer in ihren Reihen weiß)", wie sie einmal voller Humor sagte.
Ingeborg Pock balanciert gekonnt auf dieser schmalen Linie, weiß die Malerei so leicht anzulegen, dass man die Blätter, auf denen ihre Werke aufgebracht sind, vor dem Davonfliegen bewahren möchte. Parallel ringt sie dem schweren Material Filz, ihrer Königsdisziplin, den Ausdruck eines furios gemalten Bildes ab.


"Ohne Titel"
2015     30 x 40 cm


Ingeborg Pock hat sich die Teilnahme an diesem Kunstprojekt geschenkt.
Eine weitere Erklärung gibt sie uns nicht, denn sie ist überzeugt, dass sie ansonsten die Wahrnehmung des Betrachters einengt.


Juli 2015
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Montag, 20. Juli 2015

052 Ute Faber

www.utefaber.de

geboren in Altenkirchen / D
Studium der Malerei und Kunstgeschichte, Berlin / D
Studium Malerei und Bildhauerei, Italien
Tätigkeit im Marketing
Seit 1998 freischaffende Künstlerin
lebt und arbeitet im eigenen Atelier in Berlin / D

Seit 1998 sehr rege nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

Ihre Arbeiten befinden sich in nationalen und internationalen,
privaten und öffentlichen Sammlungen.

Ute Faber zeigt sich in ihren Malereien ausdrucksstark. Sie verwendet nicht nur leuchtende, ja laute Farben, die sie einfühlsam zu tiefer Aussage zu kombinieren weiß. Gleichzeitig bedient sie sich auch einer sehr klaren Formen- und Liniensprache. Eine unglaubliche Energie strömt aus ihren Bildern auf den Betrachter hinüber, nimmt ihn gefangen, trägt ihn fort in das Land, aus dem sie ihre Inspirationen schöpft.
Diese innere Welt der Ute Faber öffnet sich auch in der Konfrontation mit ihren Objekten und vor allen in ihren Schuh-Skulpturen. Standfest, geerdet so kommen sie daher und dann wieder verspielt, romantisch, federleicht, als würden sie hinweg getragen vom nächsten Windstoß.
Ute Faber will diesen konfrontierenden Kontakt zum Betrachter, will ihn an ihrer Welt teilhaben lassen. Möchte ihn begreifen lassen, welche Tiefe und Kraft das Leben hat. Unser Leben.


"Back to nature"
2012     26 x 25 x 12 cm


Ute Faber erklärt ihre Arbeit nicht. Sie vertraut auf ihre Bildsprache und ihre Schaffenskraft. Sie lässt das Objekt für sich sprechen.


Juli 2015
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Freitag, 17. Juli 2015

051 Sylke Hellblau

geboren in Hannover / D
Studium an der Werkkunstschule Flensburg / D
lebt und arbeitet seit 1997 im eigenen Atelier in Winsen / D

Seit 1997 regelmäßige nationale Ausstellungstätigkeit

2000 Teilnahme am Bildhauersymposium, Stockstadt / D
2001 Teilnahme am internationalen Bildhauersymposium, Morges / CH

Arbeiten in privaten Sammlungen

Sylke Hellblau ist Bildhauerin, ihr Werkstoff das Holz. Diesem Werkstoff wandte sie sich intensiv während ihrer Ausbildung an der Werkkunstschule Flensburg zu. Wobei Sylke Hellblau die Gelegenheit ergriff, sich während des Studiums breiter aufzustellen. Sylke Hellblau widmete sich parallel dem freien Gestalten und schloss auch eine integrierte Malausbildung ab.


"Ein-Leuchtung"
2015     28 x 28 x 20 cm


Sylke Hellblau erläutert in ihrem Statement ihr Werk wie folgt:
Einer Eingebung bzw. "Ein-Leuchtung" folgend erfand Mary Philips Jacob den BH. Diesem Geistesblitz wollte ich optisch Ausdruck verleihen und kreierte die BH-Lampe. In Anlehnung des noch weit verbreiteten Jugendstils zu der Zeit sollte die Lampe dazu passen und hat daher weiche, organische Formen. Die Polsterschalen habe ich entfernt, damit der Durchblick gewährleistet ist.


Juli 2015
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Mittwoch, 15. Juli 2015

050 Marc Häger

geboren in Celle / D
Ausbildung zum Tischler
Studium der Architektur, Fachhochschule Hannover / D
Abschluss mit Diplom (FH)
Weiterbildung zum "Baubiologe IBN"
lebt und arbeitet in Hermannsburg / D
Seit 2014 eigenes Atelier als freischaffender Künstler in Hermannsburg / D

Seit 2014 nationale Ausstellungstätigkeit

Marc Häger konzentriert sich in seiner Arbeit auf den Umgang mit und Einsatz von Holz. Einem Werkstoff, der ihn seit 1997 und seiner Ausbildung zum Tischler nicht mehr losgelassen hat. Seitdem untersucht Marc Häger Holz als Mittel, philosophischen Gedanken ein Gesicht zu geben.
Er schnitzt es, bemalt es und reduziert sein Ausgangsmaterial dabei zu der Form, die ihm vorschwebt. Kraftvoll, deutlich, aussagestark.


"In Between"
2015    56 x 23 x 6 cm


Marc Häger formuliert sein Anliegen zur Arbeit:
Mein Kunstwerk spielt mit dem Zwischenraum zwischen BH und Brust. Der Blick in die Kontaktfläche ist ein intimer und gleichzeitig wird der Betrachter selbst mit Brüsten "überformt" und dazu eingeladen seine Beziehung zur Weiblichkeit zu prüfen.


Juli 2015
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Montag, 13. Juli 2015

049 Corinna Mund

www.corinnamund.de

die persönlichen Künstlerdaten von Corinna Mund sind unter der Nummer 045 bereits am 06. Juli 2015 eingebunden worden.

Die zweite Arbeit von Corinna Mund widmet sich wieder der Untersuchung aktueller Realität in Anlehnung an die klassische Literatur, an Geschichten aus der Vergangenheit. Weder die griechischen Tragödien, wie in der ersten Arbeit von Corinna Mund, noch die Bibel, wie hier im zweiten Werk, werden von ihr außer Acht gelassen. Sie fließen als "Wertgegenstände" und "Reibungsflächen" für neue Kombinationen in das Werk ein.


"glas augen -
pfluege das oval, mehr-
laeufiges"
2015     36 x 20 x 42 cm


Corinna Mund erklärt uns ihre Arbeit mit dem folgenden Text:
Eva, erste Frau, Mütter aller Mütter, Grund der ersten Schande und Ungnade, sie, die die erste Pein, die erste Schmach erfuhr, die ersten Schmerzen; lebennährende Milch ihrer Brust, gewendet in Blut, das zu vergießende Blut Jesu am Kreuz vorwegnehmend. Ihr BH, der nun nach dem Verlust der paradiesischen Nacktheit Schutz vor Blicken, Halt bieten soll, lässt die Schande nicht ungeschehen machen.


Juli 2015
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Freitag, 10. Juli 2015

048 Erika Kronabitter

www.kronabitter.com

geboren in Hartberg / A
Studium Vergleichende Literaturwissenschaften, Universität Innsbruck / A
Studium Germanistik und Kunstgeschichte, Universität Innsbruck / A
Abschluss mit dem Diplomgrad
Ausbildung Gestaltungspädagogin
Abschluss mit dem Diplom zur Gestaltungspädagogin
lebt in Wien / A und Feldkirchen / A

seit 2001 Teilnahme und Mitarbeit bei den Stobler und Wolfgangsee Literaturtagen
seit 2003 Initiatorin und Organisatorin des Feldkircher Lyrikpreises
2006 - 2009 Lehrbeauftragte an der Kunstschule Liechtenstein / LI
2009 Workshopleiterin für Lyrik im Projekt "Junge Szene", Vorarlberg / A
2011 - 2012 Workshopleiterin des Projekts "Die weiße Feder" des Bundesministerium für Kultur / A
Seit 2012 Workshopleiterin "Literatur und Video" beim Berufsverband der österreichischen Schreibpädagogik

Mitglied:
Europäische Schriftstellervereinigung "Die Kogge"
Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, Leipzig / D
Grazer Autorinnen, Autoren Versammlung, Graz / A
Österreichischer Schriftstellerverband, Wien / A
Literatur Vorarlberg / A
IG Bildende Kunst, Österreich
Berufsverband der Bildenden Künstlerinnen Steiermark, Graz / A

Mitarbeit:
Kulturinitiative "Theater am Saumarkt", Feldkirchen / A
Sozialverein "Netz für Kinder", Vorarlberg / A

Zahlreiche Preise und Stipendien seit 1995, u. a.:
2011 Theodor Körnerpreis für das Projekt "Nora.X." (Arbeitstitel)
2011 Preis der SozialMarie für "Sara und die Wolke", gestiftet von der Unruhe-Stiftung

Regelmäßige Literaturveröffentlichungen seit 1990, u. a.:
2001"Pyrgi Antologie"
2008 "Morgenbetrachtung: Verweile im Gesicht"
2013 "Mona Liza" Roman
2013 "Nora. X" Roman
2015 in Vorbereitung: "La Laguna"

seit 1988 sehr rege nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

Arbeiten in privaten und öffentlichen nationalen und internationalen Sammlungen

Erika Kronabitter arbeitet interdisziplinär in den Bereichen Literatur, Malerei, Grafik, Konzept Video und Foto. Sie lässt sich nicht begrenzen, sie fordert sich selbst heraus und betrachtet die Welt neugierig, offen und absolut interessiert. Was sie sieht, fasziniert sie. Was sie fasziniert, setzt sie in ihrer Sprache, die ihr das Herz und der wache Verstand vorgibt, zu einem Werk um.
Erika Kronabitter macht es sich nicht leicht damit. Sie ist sperrig und passt in keine Schublade. Sie ist laut und umtriebig, nicht was die physische Präsenz angeht, sondern was ihre Haltung, ihre Kunst betrifft. Sie ist wie ein Kind, das sich selbst ausprobiert - was bei den weiblichen Künstlern als unbeständig und sprunghaft klassifiziert wird - hingegen bei männlichen Künstlern gerne als Universalgenie gefeiert wird.
Erika Kronabitter ist ein weibliches Kunst-Universalgenie!
In all ihrer Bescheidenheit ein Mensch, der sich nicht verbiegen lässt.


"Who is afraid of a blue bra?"
2015      29 x 30 x 8 cm


Erika Kronabitter möchte nichts zu ihrem Werk erläutern. Das, was zu sagen ist, kann der Betrachter besser selbst erspüren und sich dabei so seine Gedanken machen.


Juli 2015
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Donnerstag, 9. Juli 2015

047 Monika Bergrath

www.monika-bergrath.de

geboren in Würselen / D
Ausbildung zur Goldschmiedin, Aachen / D
Studium an der Akademie für Gestaltung , Aachen / D
lebt im Dreiländereck bei Aachen / D
eigenes Atelier in Würselen / D

Seit 1989 rege nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

Mitglied:
ADK Niederrhein, Düsseldorf / D
inform.elle, Aachen / D
BK - Deutschland, Frankfurt / D

Monika Bergrath arbeitete als Goldschmiedin und erweiterte diese Tätigkeit, zuerst autodidaktisch, später professionell und einer Hinwendung zur Kunst, mit Mini-Skulpturen. Wobei die Grenzen zwischen beiden Bereichen bei ihr schon bald sehr bewusst fließend wurden.
Beim Entstehen Ihrer Objekte lässt sich Monika Bergrath von der gesamten Welt des sinnlich Erfahrbaren inspirieren. Sie erkennt intuitiv die Besonderheit und den Wert alltäglicher Dinge, deutet sie neu, arrangiert sie zu unerwarteten Gruppen, vervollständigt diese auch gerne mit Resten und Gebrauchtem, um so den Objekten eine Seele, ihre Seele, zu geben. Ihre einfühlsame Kombination von wertvollen Steinen und Materialien mit scheinbar wertlosen Dingen setzt sie gekonnt und stilsicher in Szene.
Monika Bergrath fällt mit diesen Werken, die alle Unikate sind, immer wieder einem internationalen Publikum auf.


"Ohne Titel"
2015     31 x 15 x 12 cm


Monika Bergrath erklärt uns ihre Arbeit wie folgt:
Ein Küchensieb bleibt ein Sieb - 2 Küchensiebe bilden einen BH, reich und bunt verziert (Pralinenverpackung um Heftzwecken) = süße Verpackung aus Verpackung von Süßem.
Die aufgesetzte Perle spielt mit der Grenze von Innen und Außen.


Juli 2015
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