Freitag, 31. Juli 2015

058 Roswitha Geyer

geboren in Berlin / D
Studium der Architektur, Bauhaus (Universität), Weimar / D
Studium der Architektur, Technische Universität, Darmstadt / D
Staatsexamen als Diplom Ingenieur
Berufstätigkeit als Architektin, Aachen und Ulm / D
Kunsterzieherin am Illertal Gymnasium, Vöhringen / D
Seit 2002 freischaffende Künstlerin
lebt und arbeitet im eigenen Atelier in Senden / D

Seit 2002 rege nationale Ausstellungstätigkeit

Roswitha Geyer ist geprägt durch die alten Werte des Bauhaus, an der sie ein Architekturstudium, noch zu DDR-Zeiten, ablegte. Hier lag das Augenmerk auf der Vermittlung von Fähigkeiten und Kenntnissen im künstlerischen, kunsthandwerklichen und musischen Bereich. Wobei diese Kenntnisse sich an den Regeln des Staatswesens der DDR ausrichteten und zum Zweck und Ziel hatten, den aktuell bautechnologischen Aufgaben des Aufbaus zu dienen. Später erfolgte dann eine Fortsetzung des Studiums in der BRD, mit anderen Schwerpunkten.
Roswitha Geyers Hinwendung in den letzten Jahren zur "freien Kunst" und ihre Entscheidung, nun als "Freischaffende Künstlerin" zu wirken, liegt also in den Ansätzen, die das Bauhaus vermittelte. Roswitha Geyer benutzt ihre Fähigkeiten und Kenntnisse im künstlerischen Bereich so wie sie es in den ersten Schritten ihrer Ausbildung lernte. Roswitha Geyer ist erfolgreich zurück bei ihren Wurzeln.


"Ohne Titel"
2015    50 x 14 x 18 cm


Roswitha Geyer teilt mit uns Ihre Gedanken zu ihrer Arbeit:

Ist dieser rostige BH ein Fundstück aus alter Zeit?
Oder fühlen wir uns auch heute
mutig, klar, spitz, voller blauer Träume
oder
schlapp, leer, verletzt, traurig,
oder
beides zugleich?

Das Material "Rost" verwende ich als Zeichen der Vergänglichkeit.


Juli 2015
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Mittwoch, 29. Juli 2015

057 Birgit Feike

www.birgit-feike.de

geboren in Bottrop / D
Goldschmiedelehre mit Gesellenabschluss, Bottrop / D
Weiterbildung Multimedia, Haus Busch, Hagen / D
Studium Kunst an der Ruhrakademie, Schwerte / D
lebt und arbeitet im eigenen Atelier in Schwerte / D

Seit 2010 regelmäßige nationale Ausstellungstätigkeit

Birgit Feike steht noch ganz am Anfang ihrer Tätigkeit in der freien Kunst und einer Karriere als Künstlerin. Ihre Arbeiten und Gehversuche fußen auf ihrer Erfahrung, die sie als Goldschmiedin mitbringt. Hier lernte Birgit Feike den Umgang mit edlen Materialien, die sorgfältige Planung und Ausarbeitung dieser Pläne, um zu einem guten Endergebnis zu gelangen. Mit dieser Erfahrung wagt sich Birgit Feike nun in der freien Kunst an neue Materialen und überraschende, nicht alltägliche Formen.


"Der BH"
2015      56 x 30 x 18 cm


Birgit Feike erläutert ihre Arbeit wie folgt:
"Der BH"
Er kleidet, schützt, zeigt, kontrolliert, emanzipiert, verführt, grenzt ab, grenzt ein ....


Juli 2015
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Montag, 27. Juli 2015

056 Ute Faber

www.utefaber.de

die persönlichen Künstlerdaten von Ute Faber sind unter der Nummer 052 vom 20. Juli 2015 eingebunden worden.

Auch in ihrer zweiten Arbeit wählt Ute Faber die Kunstsparte des Objekts um ihre Botschaft zu vermitteln.
In diesem Werk stellt Ute Faber sich der Schattenseite, die jeder Mensch in sich trägt und die in Albträumen an die Oberfläche bricht, um in einem heilsamen, tiefen Schlaft durch unsere Träume verarbeitet und unschädlich gemacht werden.

"Nightmare"
2015     26 x 30 x 10 cm


Wobei Ute Faber sehr genau weiß, dass für einige Frauen auf dieser Welt unsere schlimmsten Albträume tägliche Realität sind.


Juli 2015
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Freitag, 24. Juli 2015

055 Ele Runge

www.ele-runge.de

geboren in Deutschland
Studium Kunst und Gestaltung, Fachhochschule Hamburg / D
Studium Werbung - Grafik - Druck, HAW Hamburg / D
Abschluss Diplom Grafik-Design
Bis 1985 Freelancer für Werbeagenturen und Zeitungen
Seit 1995 freiberufliche Künstlerin
Seit 1997 Dozentin für Malerei
lebt und arbeitet im eigenen Atelier in Hamburg / D

Seit 1999 sehr rege nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

Auszeichnungen:
Kunstpreis der Karl-Simrock-Forschung, Bad Honnef und Bonn / D; 2002 / 2003 Wanderausstellung
Kunstpreis VATER-Stiftung, Kiel / D; 2013 Finalausstellung Atelierhaus Anscherpark, Kiel / D

Veröffentlichungen:
1985 "Schwanenfedern" Anthologie (Lyrik), Bad Oldeslohe / D
2006 "The swimming pool", Ersatz-Magazine, London /GB
2013 "Was macht der Clown auf dem Himalaya",

Ele Runge ist in der Grafik zuhause und lotet diese Stilrichtung der Kunst in immer neuen Arbeiten aus. Sie setzt mit feinen Federstrichen eine Welt auf das Papier, in die man glaubt eintauchen zu können. Fast schon fotorealistisch muten besonders die Grafiken auf Scratchtafeln an. Mit der gleichen "Strichführung" erobert Ele Runge auch andere Malmittel und Techniken und setzt Kohle oder Gouache Strich für Strich auf das weiße Papier. Mit der feinfühligen Art weiß sie auch ihre Fotoarbeiten zu gestalten um zarte Fotocollagen zu entfaltet.
Seit kurzem verlässt Ele Runge die Zweidimensionalität des Papiers und wendet sich mit kleinen Objekten dem Raum zu. Sie verlässt sich dabei auf die sensible Struktur ihrer Grafik und erstellt aus feinen Metallgittern neuen "Räume".


From the inside to the outside" Nr. 1 - 3
2015      Nr 1


2015     Nr 2


2015    Nr. 3

Ele Runge erläutert ihre Arbeit wie folgt:
Es handelt sich um eine kleine Serie zusammengehöriger Fotos (3 Stück) mit dem Titel "from the inside to the outside" oder "von innen nach außen". Der Blick ist also aus dem Inneren des Frauenkörpers nach Außen gerichtet.


Juli 2015
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Donnerstag, 23. Juli 2015

054 Hedwigmaria Stevens

www.hedwigmaria-stevens.de

geboren in Bonn / D
nach einer medizinischen Ausbildung Hinwendung zur Malerei
Studium der Kunst- und Fotopädagogik, Fachhochschule Köln / D
Studium der Medienpädagogik, Fachhochschule Köln / D
Fachhochschulabschluss mit Diplom
lebt und arbeitet in Willich / D

Kunst-Werkerfahrung in Ateliers und freien Kunstschulen

Nationale Ausstellungstätigkeit seit 2010

Hedwigmaria Stevens folgte in ihrem ersten Leben der Vernunft und fühlte, dass es mehr gab, als den geraden Pfad eines geordneten Berufsalltag von 8:00 - 17:00 Uhr und tariflich festgelegten Ferientagen. Hedwigmaria Stevens hörte diesem Rufen in ihrem Inneren zu und wählte einen sehr mutigen Weg. Sie folgte in ihrem zweiten Leben der Unvernunft eines Künstlerdaseins und wurde belohnt.
Das, was sie gefunden hat, beschreibt Hedwigmaria Stevens wie folgt:
"Etwas von allem wurde mir mit in die Wiege gegeben, den Rest wollte ich selbst finden." ...
und schließt mit den Worten über ihr neues Leben in und mit der Kunst:
... " Deshalb liebe ich die Freiheit zu malen oder die freie Malerei."


"Karnevals-BH-mit Domspitzen"
2015     61 x 50 x 14 cm


Hedwigmaria Stevens steht, nach einem erfolgreichen Berufsleben, noch ganz am Anfang ihres neuen Kunstlebens. Die ersten Schritte sind gesetzt, die ersten Ausstellungen er-lebt. Die Kunst-Bühne ist betreten.
Nun will dieses weite Land erobert werden. Hedwigmaria Stevens bringt für diesen Weg etwas entscheidendes mit: Den Mut, eigene Weg zu gehen und das was sie ist, auch anzunehmen. Ihr Beitrag zum Kunstprojekt "bra-participation" ist die Wahrnehmung ihrer Wurzeln und eine Einladung, ihr in den Ausschnitt zu schauen, um ganz tief in ihr Herz zu blicken.


Juli 2015
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Dienstag, 21. Juli 2015

053 Ingeborg Pock

http://www.gruppe77.at/kunstlerinnen/ingeborg-pock/

geboren in Mödling / A
Studium der Malerei, Akademie der Bildenden Künste in Wien / A
Studium Lehramt Kunsterziehung und Textil, Universität Wien / A
Abschluss als Magister
bis 2012 Dozent / Professorin an der KPH, Graz / A
lebt und arbeitet im eigenen Atelier in Stainz / A

Seit 1977 sehr rege nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

Seit 1977 Mitglied der "Gruppe 77", Graz / A

Ingeborg Pock lebt Kunst.
Kunst ist ihr Alltag, mit der sie aufsteht und zu Bett geht. Kunst bestimmt ihren Tagesablauf und den Rhythmus ihres gesamten Lebens. Blätter, die vom Baum geweht wurden, Steine, die sie auf einem Spaziergang einsammelte, bunte Tücher auf dem Flohmarkt, all das inspiriert sie, reizt sie, den Stift in die Hand zu nehmen und ihr sie ständig begleitendes Skizzenbuch zu füllen.
Ingeborg Pock bewegt sich selbstbewusst und intensiv auf dem Schnittpunkt zwischen Malerei und Textilkunst. "Zwischen der echten Kunst und dem Textilien (der Frauenkunst, die so viele starke Männer in ihren Reihen weiß)", wie sie einmal voller Humor sagte.
Ingeborg Pock balanciert gekonnt auf dieser schmalen Linie, weiß die Malerei so leicht anzulegen, dass man die Blätter, auf denen ihre Werke aufgebracht sind, vor dem Davonfliegen bewahren möchte. Parallel ringt sie dem schweren Material Filz, ihrer Königsdisziplin, den Ausdruck eines furios gemalten Bildes ab.


"Ohne Titel"
2015     30 x 40 cm


Ingeborg Pock hat sich die Teilnahme an diesem Kunstprojekt geschenkt.
Eine weitere Erklärung gibt sie uns nicht, denn sie ist überzeugt, dass sie ansonsten die Wahrnehmung des Betrachters einengt.


Juli 2015
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Montag, 20. Juli 2015

052 Ute Faber

www.utefaber.de

geboren in Altenkirchen / D
Studium der Malerei und Kunstgeschichte, Berlin / D
Studium Malerei und Bildhauerei, Italien
Tätigkeit im Marketing
Seit 1998 freischaffende Künstlerin
lebt und arbeitet im eigenen Atelier in Berlin / D

Seit 1998 sehr rege nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

Ihre Arbeiten befinden sich in nationalen und internationalen,
privaten und öffentlichen Sammlungen.

Ute Faber zeigt sich in ihren Malereien ausdrucksstark. Sie verwendet nicht nur leuchtende, ja laute Farben, die sie einfühlsam zu tiefer Aussage zu kombinieren weiß. Gleichzeitig bedient sie sich auch einer sehr klaren Formen- und Liniensprache. Eine unglaubliche Energie strömt aus ihren Bildern auf den Betrachter hinüber, nimmt ihn gefangen, trägt ihn fort in das Land, aus dem sie ihre Inspirationen schöpft.
Diese innere Welt der Ute Faber öffnet sich auch in der Konfrontation mit ihren Objekten und vor allen in ihren Schuh-Skulpturen. Standfest, geerdet so kommen sie daher und dann wieder verspielt, romantisch, federleicht, als würden sie hinweg getragen vom nächsten Windstoß.
Ute Faber will diesen konfrontierenden Kontakt zum Betrachter, will ihn an ihrer Welt teilhaben lassen. Möchte ihn begreifen lassen, welche Tiefe und Kraft das Leben hat. Unser Leben.


"Back to nature"
2012     26 x 25 x 12 cm


Ute Faber erklärt ihre Arbeit nicht. Sie vertraut auf ihre Bildsprache und ihre Schaffenskraft. Sie lässt das Objekt für sich sprechen.


Juli 2015
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Freitag, 17. Juli 2015

051 Sylke Hellblau

geboren in Hannover / D
Studium an der Werkkunstschule Flensburg / D
lebt und arbeitet seit 1997 im eigenen Atelier in Winsen / D

Seit 1997 regelmäßige nationale Ausstellungstätigkeit

2000 Teilnahme am Bildhauersymposium, Stockstadt / D
2001 Teilnahme am internationalen Bildhauersymposium, Morges / CH

Arbeiten in privaten Sammlungen

Sylke Hellblau ist Bildhauerin, ihr Werkstoff das Holz. Diesem Werkstoff wandte sie sich intensiv während ihrer Ausbildung an der Werkkunstschule Flensburg zu. Wobei Sylke Hellblau die Gelegenheit ergriff, sich während des Studiums breiter aufzustellen. Sylke Hellblau widmete sich parallel dem freien Gestalten und schloss auch eine integrierte Malausbildung ab.


"Ein-Leuchtung"
2015     28 x 28 x 20 cm


Sylke Hellblau erläutert in ihrem Statement ihr Werk wie folgt:
Einer Eingebung bzw. "Ein-Leuchtung" folgend erfand Mary Philips Jacob den BH. Diesem Geistesblitz wollte ich optisch Ausdruck verleihen und kreierte die BH-Lampe. In Anlehnung des noch weit verbreiteten Jugendstils zu der Zeit sollte die Lampe dazu passen und hat daher weiche, organische Formen. Die Polsterschalen habe ich entfernt, damit der Durchblick gewährleistet ist.


Juli 2015
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Mittwoch, 15. Juli 2015

050 Marc Häger

geboren in Celle / D
Ausbildung zum Tischler
Studium der Architektur, Fachhochschule Hannover / D
Abschluss mit Diplom (FH)
Weiterbildung zum "Baubiologe IBN"
lebt und arbeitet in Hermannsburg / D
Seit 2014 eigenes Atelier als freischaffender Künstler in Hermannsburg / D

Seit 2014 nationale Ausstellungstätigkeit

Marc Häger konzentriert sich in seiner Arbeit auf den Umgang mit und Einsatz von Holz. Einem Werkstoff, der ihn seit 1997 und seiner Ausbildung zum Tischler nicht mehr losgelassen hat. Seitdem untersucht Marc Häger Holz als Mittel, philosophischen Gedanken ein Gesicht zu geben.
Er schnitzt es, bemalt es und reduziert sein Ausgangsmaterial dabei zu der Form, die ihm vorschwebt. Kraftvoll, deutlich, aussagestark.


"In Between"
2015    56 x 23 x 6 cm


Marc Häger formuliert sein Anliegen zur Arbeit:
Mein Kunstwerk spielt mit dem Zwischenraum zwischen BH und Brust. Der Blick in die Kontaktfläche ist ein intimer und gleichzeitig wird der Betrachter selbst mit Brüsten "überformt" und dazu eingeladen seine Beziehung zur Weiblichkeit zu prüfen.


Juli 2015
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Montag, 13. Juli 2015

049 Corinna Mund

www.corinnamund.de

die persönlichen Künstlerdaten von Corinna Mund sind unter der Nummer 045 bereits am 06. Juli 2015 eingebunden worden.

Die zweite Arbeit von Corinna Mund widmet sich wieder der Untersuchung aktueller Realität in Anlehnung an die klassische Literatur, an Geschichten aus der Vergangenheit. Weder die griechischen Tragödien, wie in der ersten Arbeit von Corinna Mund, noch die Bibel, wie hier im zweiten Werk, werden von ihr außer Acht gelassen. Sie fließen als "Wertgegenstände" und "Reibungsflächen" für neue Kombinationen in das Werk ein.


"glas augen -
pfluege das oval, mehr-
laeufiges"
2015     36 x 20 x 42 cm


Corinna Mund erklärt uns ihre Arbeit mit dem folgenden Text:
Eva, erste Frau, Mütter aller Mütter, Grund der ersten Schande und Ungnade, sie, die die erste Pein, die erste Schmach erfuhr, die ersten Schmerzen; lebennährende Milch ihrer Brust, gewendet in Blut, das zu vergießende Blut Jesu am Kreuz vorwegnehmend. Ihr BH, der nun nach dem Verlust der paradiesischen Nacktheit Schutz vor Blicken, Halt bieten soll, lässt die Schande nicht ungeschehen machen.


Juli 2015
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Freitag, 10. Juli 2015

048 Erika Kronabitter

www.kronabitter.com

geboren in Hartberg / A
Studium Vergleichende Literaturwissenschaften, Universität Innsbruck / A
Studium Germanistik und Kunstgeschichte, Universität Innsbruck / A
Abschluss mit dem Diplomgrad
Ausbildung Gestaltungspädagogin
Abschluss mit dem Diplom zur Gestaltungspädagogin
lebt in Wien / A und Feldkirchen / A

seit 2001 Teilnahme und Mitarbeit bei den Stobler und Wolfgangsee Literaturtagen
seit 2003 Initiatorin und Organisatorin des Feldkircher Lyrikpreises
2006 - 2009 Lehrbeauftragte an der Kunstschule Liechtenstein / LI
2009 Workshopleiterin für Lyrik im Projekt "Junge Szene", Vorarlberg / A
2011 - 2012 Workshopleiterin des Projekts "Die weiße Feder" des Bundesministerium für Kultur / A
Seit 2012 Workshopleiterin "Literatur und Video" beim Berufsverband der österreichischen Schreibpädagogik

Mitglied:
Europäische Schriftstellervereinigung "Die Kogge"
Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, Leipzig / D
Grazer Autorinnen, Autoren Versammlung, Graz / A
Österreichischer Schriftstellerverband, Wien / A
Literatur Vorarlberg / A
IG Bildende Kunst, Österreich
Berufsverband der Bildenden Künstlerinnen Steiermark, Graz / A

Mitarbeit:
Kulturinitiative "Theater am Saumarkt", Feldkirchen / A
Sozialverein "Netz für Kinder", Vorarlberg / A

Zahlreiche Preise und Stipendien seit 1995, u. a.:
2011 Theodor Körnerpreis für das Projekt "Nora.X." (Arbeitstitel)
2011 Preis der SozialMarie für "Sara und die Wolke", gestiftet von der Unruhe-Stiftung

Regelmäßige Literaturveröffentlichungen seit 1990, u. a.:
2001"Pyrgi Antologie"
2008 "Morgenbetrachtung: Verweile im Gesicht"
2013 "Mona Liza" Roman
2013 "Nora. X" Roman
2015 in Vorbereitung: "La Laguna"

seit 1988 sehr rege nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

Arbeiten in privaten und öffentlichen nationalen und internationalen Sammlungen

Erika Kronabitter arbeitet interdisziplinär in den Bereichen Literatur, Malerei, Grafik, Konzept Video und Foto. Sie lässt sich nicht begrenzen, sie fordert sich selbst heraus und betrachtet die Welt neugierig, offen und absolut interessiert. Was sie sieht, fasziniert sie. Was sie fasziniert, setzt sie in ihrer Sprache, die ihr das Herz und der wache Verstand vorgibt, zu einem Werk um.
Erika Kronabitter macht es sich nicht leicht damit. Sie ist sperrig und passt in keine Schublade. Sie ist laut und umtriebig, nicht was die physische Präsenz angeht, sondern was ihre Haltung, ihre Kunst betrifft. Sie ist wie ein Kind, das sich selbst ausprobiert - was bei den weiblichen Künstlern als unbeständig und sprunghaft klassifiziert wird - hingegen bei männlichen Künstlern gerne als Universalgenie gefeiert wird.
Erika Kronabitter ist ein weibliches Kunst-Universalgenie!
In all ihrer Bescheidenheit ein Mensch, der sich nicht verbiegen lässt.


"Who is afraid of a blue bra?"
2015      29 x 30 x 8 cm


Erika Kronabitter möchte nichts zu ihrem Werk erläutern. Das, was zu sagen ist, kann der Betrachter besser selbst erspüren und sich dabei so seine Gedanken machen.


Juli 2015
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Donnerstag, 9. Juli 2015

047 Monika Bergrath

www.monika-bergrath.de

geboren in Würselen / D
Ausbildung zur Goldschmiedin, Aachen / D
Studium an der Akademie für Gestaltung , Aachen / D
lebt im Dreiländereck bei Aachen / D
eigenes Atelier in Würselen / D

Seit 1989 rege nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

Mitglied:
ADK Niederrhein, Düsseldorf / D
inform.elle, Aachen / D
BK - Deutschland, Frankfurt / D

Monika Bergrath arbeitete als Goldschmiedin und erweiterte diese Tätigkeit, zuerst autodidaktisch, später professionell und einer Hinwendung zur Kunst, mit Mini-Skulpturen. Wobei die Grenzen zwischen beiden Bereichen bei ihr schon bald sehr bewusst fließend wurden.
Beim Entstehen Ihrer Objekte lässt sich Monika Bergrath von der gesamten Welt des sinnlich Erfahrbaren inspirieren. Sie erkennt intuitiv die Besonderheit und den Wert alltäglicher Dinge, deutet sie neu, arrangiert sie zu unerwarteten Gruppen, vervollständigt diese auch gerne mit Resten und Gebrauchtem, um so den Objekten eine Seele, ihre Seele, zu geben. Ihre einfühlsame Kombination von wertvollen Steinen und Materialien mit scheinbar wertlosen Dingen setzt sie gekonnt und stilsicher in Szene.
Monika Bergrath fällt mit diesen Werken, die alle Unikate sind, immer wieder einem internationalen Publikum auf.


"Ohne Titel"
2015     31 x 15 x 12 cm


Monika Bergrath erklärt uns ihre Arbeit wie folgt:
Ein Küchensieb bleibt ein Sieb - 2 Küchensiebe bilden einen BH, reich und bunt verziert (Pralinenverpackung um Heftzwecken) = süße Verpackung aus Verpackung von Süßem.
Die aufgesetzte Perle spielt mit der Grenze von Innen und Außen.


Juli 2015
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Dienstag, 7. Juli 2015

046 Katharina Schellenberger

www.katharina-schellenberger.de

geboren in Schweinfurt / D
Studium Malerei, Academia de Belle Arti, Rom / I
Studium der Zahnmedizin, Ludwig-Maximilians-Universität, München / D
Promotionsstudium der Psychatrie, Ludwig-Maximilians-Universität, München / D
Promotion zum Thema Schizophrenie
Abschluss als Doktor
lebt in Landsberg / D
Hauptberufliche Künstlerin mit eigenem Atelier in München / D und Landsberg / D

Mitgliedschaft:
GEDOK, München / D
BBK, München / D

Kunstpreise:
2009 Valentine-Rothe-Preis, Bonn / D
2015 Kunsthaus "Kunstwerke", Wörrishofen / D

Werke in öffentlichen Sammlungen der Bundesrepublik Deutschland

Seit 2005 sehr rege nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

Katharina Schellenberger arbeitet intuitiv. Sie selbst sagt, dass sie ihre Bilder in ihren Träumen findet. Am nächsten Tag versucht sie diese Träume einzufangen und lässt sich vollständig auf dieses "nächtliche Wissen" ein, taucht tief in das entstehende Bild ein und ist anschließend selbst überrascht, was sich unter ihrem Pinsel entwickelt hat.
Katharina Schellenberger findet ihre Themen sehr bewusst. Mal sind es Fotos, mal Zeitungsberichte, die sie sammelt und sortiert. Dabei reibt sie sich an ihnen, sucht die Sperrigkeit des Themas und speichert sie ab. Ist die Zeit reif, so melden sich die Bilder, drängen in ihren Träumen nach oben und fügen sich durch den seelischen Verarbeitungsprozess an die Bewustseinsoberfläche. Die so entstandenen Bilder sind farbig, aussagekräftig und scheinen doch fast transparent, so als blicke man tief in die Farben hinein. Oft stecken sie voller ironischer Anspielungen. Manches Mal aber auch ergreift einen eine tiefe Trauer.
Es erfordert großes Vertrauen in sich, in sein Können und auch in den unbekannten Betrachter, diese intimen Seelenlandschaften öffentlich zu machen.


"Porträt mit weißer Spitze"
2015     62 x 52 x 2 cm


Katharina Schellenberger gibt uns nur eine technische Erklärung:
Das Bild ist ein Mix aus Fotografie und Malerei, bei der letztlich ein Foto entsteht, was zu einer limitierten Auflage von 10 Exemplaren führte.


Juli 2015
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Montag, 6. Juli 2015

045 Corinna Mund

www.corinnamund.de

geboren in Hannover / D
Studium Aktzeichnen / Grafik-Design, Texas Christian Universität, Texas / USA
Studium Kunst- und Literaturwissenschaften, Universität Osnabrück / D
Studium Malerei und Grafik, Universität Osnabrück / D
Studium Fotografie, Universität Osnabrück / D
Abschluss als Magister
lebt und arbeitet im eigenen Atelier seit 2009 in Yokohama / J

Studienaufenthalte:
Rom und Venedig / I
London / GB
New York / USA
Istanbul / TR

Preise und Auszeichnungen:
zahlreiche Auszeichnungen seit 1995
2009 Katalogstipendium des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft und Kunst

Seit 1995 sehr rege nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

Arbeiten befinden sich in nationalen und internationalen, sowohl privaten als auch öffentlichen Sammlungen

Die Arbeiten von Corinna Mund sind Untersuchungen der Realität. Um diese durchzuführen, benutzt sie Mittel, die keiner derzeit benannten Stilrichtung der bildenden Kunst zuzuordenen sind. Sie arbeitet in den Bereichen Fotografie, Druck, Malerei, Skulptur, Installation und schreibt. Sie verdichtet all dies und weitere Sparten / Spielarten innerhalb ihrer Arbeiten.
Corinna Mund ordnet, sortiert neu, konzipiert, verwirrt, untersucht. Sie arbeitet im JETZT und zitiert das GESTERN. Corinna Mund schöpft tief und hinterfragend. Nichts hat Gültigkeit, alles ist wichtig. Ländergrenzen wollen eingerissen und Kulturräume erweitert werden. Kunst ist für Corinna Mund die Summe des von Menschen Geschaffene, das sie neu zusammen fügt.


"schwingblaettchen
zirpendes
dein schönes F"
2015      30 x 33 x 35 cm


In ihrem Text erläutert Corinna Mund:
Das Böse als Ursprung im Weiblichen - in der griechischen Mythologie in der Person Pandoras manifestiert, in der Evas in der christlichen Glaubenslehre -, das Pandora durch das unerlaubte Öffnen der von Zeus für die Menschheit als Geschenk überreichten Büchse in der Welt zulässt: Lasten, Untugenden, Übel, Mühen, Krankheiten und als einzig Positives die Hoffnung.
Der BH als ausschließlich Weibliches entweicht der Büchse, doch die Spiegelfolie dieser und der sich dahinter befindliche Spiegel werfen den Blick des Betrachters zurück zu ihm selbst: er als der Empfangene der Laster ist selbst ebenso wenig unschuldig an allem Weltenübel wie sie.


Juli 2015
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Donnerstag, 2. Juli 2015

044 Frank Terwey

www.frank-terwey.blogspot.de

geboren in Borken / D
Ausbildung zum Galvaniseur
Autodidakt

Seit 2000 sehr aktive nationale Ausstellungstätigkeit

Kunstpreis:
2007 Ausstellung in der Auswahl zum 5. Recyclingkunstpreis, Museum MARTa, Herford / D

Frank Terwey macht sich Gedanken. Er untersucht Dinge auf seine Funktion und hinterfragt die Welt, so wie sie funktioniert. Dabei stößt er auf Ungewöhnliches, Ungereimtheiten und nimmt diese Feststellungen zum Anlass, eine (Kunst)Variante zum Bestehenden zu entwickeln.
Die Objekte von Frank Terwey sind gedankentechnisch sperrig, keine leichte Kost, nicht gefällig und besitzen keinen "Streichelfaktor". Die Kunstwerke sind gradlinig und nehmen auf eine sehr hintergründige und fast schon humorvolle Art und Weise unser Konsumverhalten auseinander.


"Ohne Titel"
2015      23 x 11 x 11 cm


Frank Terwey erklärt seine Arbeit wie folgt:
Der BH, der sonst in Form hält, quetscht, stützt, verhüllt, andeutet, wird selbst zum Opfer dieser Fremdsteuerung, vom aktiven zum passiven Objekt.

Der BH mutierte zum Symbol patriarchalischer Unterdrückung, weiblicher Unfreiheit, gesellschaftlicher Zwänge. Längst war in Vergessenheit geraten, dass die Urgroßmütter genau jener 68er-Feministinnen das verfemte Dessous einst als Befreiung gefeiert hatten. Denn der BH, vor rund 100 Jahren erstmals in Serie gefertigt, hatte einem nicht nur unbequemen, sondern auch lebensgefährlichen Kleidungsstück den Garaus bereitet, dem Korsett.
Früher war ein BH Symbol der Unterdrückung der Frau, nun steht er für ihre Befreiung. Mit ihrer Unterwäsche bereite die Frau sich selbst Lust. Je nachdem, wie sie sich fühle, könne sie sich damit Form geben und sich selbst verwöhnen. Frauen tragen Dessous nicht mehr, um Männern zu gefallen. Sie tragen sie für sich.

Meine Arbeit steht für die Umkehrbarkeit der Dinge im zeitlichen und sinnlichen Kontext.


Juli 2015
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